Den Amazonas zu erkunden bedeutet, in ein Gebiet vorzudringen, das von Flüssen, Lagunen, Kanälen und überschwemmten Wäldern geprägt ist. Seit Generationen dienen diese Wasserwege als Verbindungswege zwischen den Gemeinden, als Nahrungsquellen, als Zugangswege zu den landwirtschaftlichen Familienbetrieben und als Orte, an denen die Menschen die Veränderungen im Wald beobachten und deuten.
Das „Killas-Erlebnis“ entstand im Rahmen dieser Verbindung zwischen Wasser, Schifffahrt und lokalem Wissen. Es bietet eine geführte Tour auf den besten schiffbaren Gewässern des Amazonas in traditionellen Holzkanus und verknüpft die Reise mit der Geschichte und dem alltäglichen Gebrauch dieser Boote.
Was ist das „Killas-Erlebnis“?
Das „Killas-Erlebnis“ ist eine geführte Tour durch die Lagunen, Kanäle und langsam fließenden Wasserwege des Amazonasgebiets in einem traditionellen Holzkanu.
Die Tour wird von einem erfahrenen einheimischen Kanufahrer geleitet, der die Route, die Strömung, die Wassertiefe und die notwendigen Bewegungen kennt, um das Boot im Gleichgewicht zu halten. Je nach Ziel und Reiseroute kann die Tour auch von einem einheimischen Reiseleiter oder einem Naturforscher begleitet werden, der kulturelle und ökologische Informationen vermittelt.
Auf geeigneten Abschnitten der Route haben die Reisenden die Möglichkeit, unter Anleitung des Kanufahrers selbst mitzurudern.
Das Erlebnis wird derzeit in Cuyabeno angeboten, wo Flüsse und Lagunen nach wie vor den Transport, das tägliche Leben, die Tierbeobachtung und die Beziehung zwischen den Gemeinden und dem umliegenden Wald prägen.























